Eine Geschichte voller Spaß & Abenteuer


Es war einmal … eine Idee von Hans-Jürgen Tiemann, die heute in Norddeutschlands größtem Erlebnispark resultieren sollte. In den 1970er kaufte der Schausteller das Grundstück des ehemaligen Wildparks ‚Heidenhof’ um wenig später seinen Traum vom Freizeit- und Familienpark zu verwirklichen. Am 19. August 1978 öffneten sich die Tore erstmals für die allerersten Heide-Park-Besucher. In dieser Saison begrüßte der Park 68.000 Gäste und die Erwartungen von Familie Tiemann wurden übertroffen. Seither ist der Park ständig im Wandel, erweitert sich fast jährlich um verschiedene Attraktionen und wird nicht müde immer wieder neue Investitionen zu tätigen.

 

Alles begann 1978 mit sechs Fahrgeschäften (Monzapiste, Heide-Park Express, Oldtimer-Rundkurs, Floßfahrt, Wichtelhausenbahn, Hochbahn). Bereits 1979 gab es den ersten Auftritt von Delphinen und nur ein Jahr später sausten die ersten Besucher die Wilderwasserbahn I hinunter. Ein ganz besonderes Highlight zu der Zeit war die Eröffnung vom Big Loop, der ersten Achterbahn im Heide-Park, 1982, die sich damals nicht nur als Renner für die Jugendlichen entpuppte sondern ein richtiger Familienspaß wurde. Danach ging es Schlag auf Schlag mit außergewöhnliche Anlagen weiter, wie zum Beispiel dem Mississippi-Dampfer, der Schwebebahn Monorail, der Riesenkrake, der Freiheitsstatue, dem Panorama-Turm, der Riesenschiffschaukel und der Kinderlok Old 99 um nur ein paar Attraktionen zu nennen. Das Heide-Dorf, ein detailgetreuer Nachbau von typischen Gebäuden aus der Lüneburger Heide, wurde 1988 eingeweiht.

 

In den 1990ern kam mit dem sogenannten Huss-Park ein Action-Bereich dazu. Seit 1992 schaukeln die Besucher einen reißenden Gebirgsfluss auf Mountain-Rafting-Anlage hinunter und nur ein Jahr später eröffnete die bei Groß und Klein beliebte Schweizer Bobbahn. 1996/97 folgte ein holländischer Stadtteil mit Windmühle und Grachtenfahrt am anderen Ende des Parks. Sieben Jahre in Folge kämpften dort die Pfahlhocker auf einem 60 mal 40 Zentimeter großen Holzbrett um den längsten Sitzrekord der Welt. Dieser liegt bei 196 Tagen und wurde von dem Polen Daniel Baranuiak aufgestellt.

 

Der Countdown zur Jahrtausendwende lief und 1999 wurde mit der Hängeloopingbahn Limit eine damals einzigartige Anlage in einem deutschen Freizeitpark eröffnet. Und sie sollte nicht die letzte Superlative im Heide-Park bleiben. Bereits 2001 erfüllte sich Parkchef Tiemann, den Traum der größten Holzachterbahn der Welt Colossos, die auch heute noch die Nummer eins in Europa ist. Ein Jahr später wurde der Erlebnispark von der Tussauds Group gekauft, einem englischen Unternehmen, das durch zahlreiche Wachsfiguren-Kabinette weltweiten Ruhm erlangte.

 

„Schrei, wenn Du kannst … „ hieß es dann  bei der nächsten Sensation, als der größte Gyro-Drop-Tower der Welt Scream 2003 eingeweiht wurde. Mit knapp 100 km/h sausen die Insassen hier aus 71 Metern im freien Fall in die Tiefe. Es folgten die Piratenshow auf der Seebühne, das Hallo-Spencer-Studio und die Varieté-Show sowie 2005 die Seepferdchenbucht für die kleinsten Besucher und das Holiday-Camp. Letzteres besteht aus über 80 bunten und bequemen Holzhütten plus Restaurant, Aufenthaltsraum sowie Grillmöglichkeiten und Beachbar.

 

Das erste Themenhotel Norddeutschlands und somit die zweite Übernachtungsmöglichkeit direkt am Heide-Park wurde 2007 mit dem 4-Sterne Piratenstützpunkt Port Royal erbaut. Das Port Royal hat 166 Zimmer mit 680 Betten und ist zusammen mit den Heide-Park das perfekte Kurzreiseziel für Familien, Freunde und Firmen. Seit Mai des selben Jahres dreht außerdem auch die einzige Katapultstart-Achterbahn Desert Race als weitere Superlative ihre atemberaubenden Runden durch die Heide-Park Wüste. Ebenfalls 2007, kaufte die Merlin Entertainments Group die Mehrheit der Anteile an der Tussauds Group und ist seither mit über 50 Besucherattraktionen der zweitgrößte Freizeitanbieter der Welt.

 

Selbstverständlich sollten die Gäste auch in der aktuellen Jubiläumssaison nicht leer ausgehen und so wurden im Sinne der neuen Marketingstrategie vor allem Attraktionen für Familien mit Kindern geschaffen. Screamie, der Freifallturm für Kinder, steht seit März 2008 neben seinem großen Bruder Scream und begeistert bereits mutige Dreijährige und auch das Lucky Land, die Westernstadt für Kinder, bietet mit der Indianer-Achterbahn, dem Western-Riesenrad und dem Spielplatz im Fort-Stil seit Mai 2008 jede Menge Spaß und Action für die kleinen Heide-Park Gäste.


Mit dem namenlosen Tal der Maya entstand im Jahr 2009 ein neuer thematisierter Bereich in Norddeutschlands größtem Erlebnispark, der die mutigsten Entdecker einlädt die atemraubenden Fahrgeschäfte in Göttergestalt zu bezwingen. Nur wer sich der Herausforderung stellt, kann die Götter der Mayas besiegen und ihrer Rache entgehen.   

 

Ab März 2010 übernehmen die Piraten wieder das Kommando im Heide-Park Resort und erleben fantastische Abenteuer in der neuen Bucht der Totenkopfpiraten. Im Mittelpunkt des neuen thematisierten Bereichs steht ein sogenannter Splash-Battle namens ToPiLauLa-Schlacht. Die interaktive Attraktion lädt alle Totenkopfpiraten ein, die Wasserkanonen in den Booten und an Land einzunehmen, um den Angriff der lausigen Landratten abzuwehren. Auch der bereits bestehende Bereich rund um das Hotel Port Royal wird ganz dem Piratenthema angepasst, mit deftigen Seeräubersnacks im Schmuggler Schmaus und der neuen noch spektakuläreren Piratenshow in der ehemaligen Showarena als weiterem Highlight in der Bucht der Totenkopfpiraten.                                                                                                                           


Das Heide-Park Resort im Jahr 1979
Parkansicht 1979

Der Eingang zum Heide-Park vor 30 Jahren
Parkeingang vor 30 Jahren

Die Krokodil-Arena im Heide-Park
Krokodil-Arena

Big Loop, die erste Achterbahn im Heide-Park
Big Loop nach seiner Eröffnung

Straßenbahn-Imbisse im Heide-Park
Straßenbahn-Imbisse

Kettenkarussel in Norddeutschlands größten Erlebnispark
Wellenflieger im Maya-Tal




Seite weiterempfehlen